Jil.

Kleines Porträt Update. Heute Vormittag war ich mit der lieben Jil an der RUB unterwegs. Ein bisschen Beton und botanischer Garten. Wenn dir die Fotos gefallen und du auch Bilder von dir möchtest, dann schreibe mir gerne über das Kontaktformular oder per DM auf Instagram.

Ich freue mich auf dich!

Jil

72 Stunden Berlin.

„Fahr doch mit Hedi nach Berlin über das Wochenende. Lass uns mal nach günstigen Bahn-Tickets schauen.“ sagte sie. Da stand er nun im Raum der Gedanke. Papa & Tochter Wochenende in der Hauptstadt, inklusive ICE Fahrt und ohne die Mama. Warum? Mama brauchte ein paar Tage produktive und kreative Zeit, um ihre Masterarbeit nahezu fertigzustellen und ich? Ich wollte mich dieser Herausforderung stellen. Klar, ich hatte ein Jahr Elternzeit und sicherlich war ich auch tageweise mit Hedi allein. Aber drei volle Tage, dass hatten wir noch nie. Es sollte eine ganz wundervolle Zeit werden, so viel vorweg.

Drei Stunden ICE Fahrt Richtung Berlin galt es, Gott sei Dank ohne Umstiege und Verspätung zu meistern. Drei Stunden ein mittlerweile sehr agiles und neugieriges Kind in einem Zug bei Laune zu halten ist erstaunlich leicht, wenn der Sitznachbar hinter einem vier Jahre alt ist und den neugierigen Blicken zwischen den Sitzreihen eine kleine Portion Schabernack entgegenbringt oder die rüstige Dame schräg gegenüber immer wieder in unsere Richtung lächelt. Essen ist dann der finale Schlüssel zum ausgeglichenen Kind, zumindest war und ist es so bei uns. Mögen die Milchbrötchen nie alle werden. Und so verging die Zugfahrt wie im Flug und nach kurzer Orientierungsphase in der Hauptstadt galt es, das nächste Ticket zu lösen, um die Freunde zu besuchen, die uns lieber weise über das Wochenende beherbergt haben. 16 Minuten Regiobahn später, zeigte sich Berlin von einer völlig anderen und sehr idyllischen Seite. Pure Ruhe, viel Grün und ein bisschen Bullerbü-Gefühl.

Nach einem großen und kleinen „Hallo“ bezogen wir unser gemütliches Gästezimmer und Hedi bestaunte das Kinderzimmer unserer Gastgeber, fühlte sich direkt pudelwohl und spielte mit Dinos, Feuerwehrautos und setzte sich wie eine Königin auf die große Ausgabe ihres geliebten Ohren-Sessels.
Wir waren also angekommen, um uns kurz darauf direkt wieder auf den Weg zu machen, ein wenig die Umgebung zu erkunden und natürlich um Fotos zu machen. So isses halt, wenn zwei Instagrammer aufeinander treffen. Ohne Klimaanlage, dafür aber mit viel Mineralwasser und guter Laune entdeckten wir gemeinsam ein wenig die Gegend, machten kurze Stopps, um zu fotografieren und aßen Eis. Während sich Hedi einen weiteren Löffel Mango-Eis aus meinem Becher mopste, merkte ich wie unaufgeregt ich war. Unaufgeregt im Sinne von: „Läuft ja.“ Welch großartige Reisebegleitung ich da einfach an meiner Seite hatte. Wie sicher sich dieser kleine Mensch in einer neuen Umgebung zurecht fand. Wie bedacht und mutig sie war/wurde/ist.

Nach einem ausgiebigen Abendessen fielen wir alle erschöpft ins Bett und eine Mütze Schlaf konnten wir alle gut gebrauchen, so wollten wir doch am kommenden Tag Potsdam erkunden.
Nach einer ersten, erholsamen Nacht „auf dem Land“ frühstückten wir in aller Ruhe, spielten mit den Kindern und machten uns gemeinsam auf in die Stadt in der einst Friedrich der Große sommerlich residierte. Wer hätte es ihm verdenken können. Erstmalig in Potsdam staunten Hedi und ich nicht schlecht, so hatten wir das Gefühl in einer Filmkulisse unterwegs zu sein. Beeindruckende Bauten, erholsame Gärten und Hedi? Sie meisterte kichernd und zu Fuß das Kopfsteinpflaster, bestaunte Säulen oder einfach einen Grashalm. „Wie sehr sie sich einfach in den letzten Wochen verändert hat.“ dachte ich mir und dieser Gedanke erfüllte mich mit Vaterstolz. Welch Erfahrung, die ich so dankbar annahm. Nach so viel historischem Erkunden zog es uns im Anschluss in den Garten, die Kinder brauchten ein wenig Wiese und Matsch und die Eltern ein kühles Getränk. So neigte sich der zweite Tag mit einem gemeinsamen Bad der Kinder und Abendessen dem Ende zu. Während im spätsommerlichen Idyll die Sonne sank und wir alle zur Ruhe kamen.

Der Montag war gleichzeitig auch Tag der Abreise und des Erkundens der Stadt. Hedi und ich fuhren in aller Ruhe Richtung Innenstadt, da unsere Gastgeber in die KiTa bzw. zur Arbeit mussten. So besuchten Hedi und ich zwei, drei Fotomotive und gegen Nachmittag machten wir ein kleines Picknick auf der Wiese vor dem Reichstag, bevor es dann wieder nach Hause gehen sollte.
Diese Stunde auf der Wiese war geprägt von Staunen und Kichern, von Ausgelassenheit und Nähe. Ich machte ein Video für Mama zu Hause und dokumentierte ungewollt den prägendsten Moment dieser Reise. Hedi und ich spielten Fangen und sie jauchzte vor Glück. Sie war frei und zufrieden. Ich war ergriffen und stolz, verdrückte eine Träne (vielleicht auch fünf) während ich mir diese Momentaufnahme abermals ansah. In meinem Kopf fügten sich plötzlich so viele Gedanken, denn wir als Familie können alles schaffen, wenn wir nur zusammenhalten und uns gegenseitig den Rücken freihalten. Die folgende Zugfahrt Richtung Heimat beinhaltete alles von fast einer Stunde Verspätung, seltsamen Mitreisenden und und und. Sicherlich auch ein paar Zeilen wert, aber warum für solch negative Dinge Energie und Kraft verschwenden?

Focus on the good.

PS: Danke von Herzen an Cat und ihre Familie. Für das Beherbergen, Tourguide spielen, den Garten und gute Gespräche.

Sehnsucht.

23:03 Uhr irgendwann vorletzte Woche. Ich stehe auf dem Balkon und hänge die weiße Wäsche auf, während in der Küche zum x-ten Male der Bon Iver Mitschnitt vom MELT! läuft. Justin Vernons Stimme ist voller Sehnsucht und Vocoder Effekten und sie füllt leise die Stille im Hinterhof.

I told you to be patient I told you to be fine
I told you to be balanced I told you to be kind

Ich denke über zwei Gespräche nach. Letzteres der beiden begab sich ein paar Stunden zuvor in der Waschküche. Ich traf auf die ältere, rüstige Dame, die eine Etage tiefer wohnt. Sie machte gerade die Gießkanne voll, um draußen im Hof die ausgewaschenen Eisschatullen mit Wasser für die Vögel zu füllen. Wir sprachen über das Wetter, wie sie auf Regen hoffte, damit das Grab ihres Mannes respektive die Blumen darauf ein bisschen Wasser abbekommen sollten und darüber das wir Freitag in den Urlaub fahren würden. Sie erzählte mir das sie im September nach Borkum fahren möchte und sie beendete das Gespräch mit einem solch klaren, reflektierten so wie unfassbar traurigen Satz „Dies wird wohl meine letzte Reise sein“. Wow! Was für eine Aussage, mal eben in der Waschküche zwischen 40° Wäsche und aufgefüllten Gießkannen.

Einige Stunden zuvor waren Hedi und ich in der Stadt, im Café des Vertrauens. Geeister Flat White für unterwegs….eigentlich. Wir kamen aber nur bis zum ersten Tisch im Außenbereich, ich grüßte ein bekanntes Gesicht, denn Bochum ist ja auch nur ein kleines Dorf im beschaulichen Ruhrgebiet. Mein Gesprächspartner erzählte mir das er in den letzten zwanzig (!) Jahren nur einmal richtig in Urlaub gewesen sei. Ich räusperte mich kurz und fragte minimal verwirrt nach was denn in all den anderen Jahren passiert bzw. nicht passiert war?! „Hat sich nicht ergeben, aber ich habe mittlerweile schon Sehnsucht…im November geht es wohl vier Wochen nach Teneriffa. Ich habe ja noch 31 Tage Urlaub“.

And I could see for miles, miles, miles

Als ich den leeren Wäschekorb ins Schlafzimmer brachte, da lagen vorm Fenster die aufgeklappten und fast fertig gepackten Koffer für unsere kommende Reise. Ein schöner und gleichzeitig beruhigender Anblick, so geht es doch „Raus aus dem Alltag“, klar in der Hauptsaison, aber hej (!) der oftmals zitierte Tapetenwechsel, Akkus aufladen, Lebensqualität usw.

I'm up in the woods, I'm down on my mind
I'm building a sill to slow down the time

Und die Sehnsucht wird größer. „Wanderlust“ wie es so schön heißt, Fernweh der Kategorie 1.
Parallel laufen ein paar Instagram Stories durch. Zufriedene Menschen auf dem Weg nach Hause vom Strand. Sie haben ihn gefunden, ihren Ort der Sehnsucht und Lebensqualität. Sie scheinen angekommen. Kommt man überhaupt an? Die letzte Reise, sie führt nach Borkum oder die nächste nach fast zwanzig Jahren auf die Kanaren. Was sich übrigens prima reimt.

And the story's all over
In the morning, I'll call you
Can't you find a clue
When your eyes are all painted Sinatra blue

Mittlerweile sind wir auf dem Weg nach Düsseldorf um für eine Nacht ins HENRI Düsseldorf Downtown einzuziehen. Denn am nächsten morgen geht es FRÜH Richtung Balearen, an unseren ganz eigenen Ort der Sehnsucht. Aber dass ist und wird eine andere Geschichte. Gemäß dem Hoteleigenen Slogan „Every day should be a HENRI day“ werden wir herzlich an der Rezeption begrüßt und uns die frohe Kunde übermittelt das a) unser Zimmer bereits Bezugsfertig ist und b) ein zweites, sehr leckeres Frühstück auf uns wartet. Welch schöner Beginn von nicht ganz 24 Stunden Aufenthalt in Düsseldorf.

„Wäre Henri ein Mensch, so würde man sich in seiner Gegenwart sofort wohl fühlen und sich fragen, ob man ihn nicht schon irgendwo einmal gesehen hat.“

Diesen Auszug aus dem Hotelbooklet in unserem Willkommenspackage brachte mich eben zum Schmunzeln. So entdeckte ich nach unserem Frühstück und während meiner kleinen Hotelführung, immer wieder liebevolle Details. Dekoration und Einzelstücke vom Flohmarkt, abseits bekannter 0815 Hotelausstattung. Alles fügt sich wunderbar authentisch in das 60er-70er Design ein und lässt einen direkt entspannen. Das Hotel befindet sich in einem ehemaligen Bürogebäude mit 79 Studios und lädt ein den aufstrebenden Stadtteil Pempelfort zu erkunden oder einfach sich zu Fuß Richtung KÖ etc. aufzumachen. Die zentrale Lage zum Hauptbahnhof war ein weiteres Argument für uns, so hatten wir doch Urlaubsgepäck und Kinderwagen dabei.

Damit Lisbeth ein wenig Zeit für sich und die Fertigstellung ihrer Masterarbeit hatte, schnappte ich mir Hedi und packte sie in die Trage und wir machten einen Spaziergang durchs Viertel, begleitet von Fernweh und Vorfreude auf die nächsten Tage. Ich möchte definitiv zurückkommen um ein wenig zu fotografieren, denn es scheint viel in diese Viertel zu passieren. Zurück im Hotel erwartet uns frischer Käsekuchen und ein prall gefüllter Kühlschrank in der Lobby. Die Perfekte Kombi um noch ein wenig zu entspannen und so genossen wir unser L-Studio mit satten 27m² Fläche und tollem Ausblick über Eck.
Die Nacht wurde kurz, denn unser Taxi zum Flughafen sollte uns bereits um 3:45 Uhr abholen. Minimal verschlafen checkten wir also aus und uns erwartet eine kleine Überraschung in Form von zwei, mit frischem Kaffee, gefüllten Thermobechern, sowie Käsebrot und Wasser für die Reise. Definitiv ein Lifesaver und ein dickes DANKE für´s organisieren an das aufmerksame Hotelpersonal.

Mit dem Taxi ging es dann an den Airport und plötzlich waren wir raus aus der gemütlichen Hotelblase. Großes Gewusel um 4:00 Uhr morgens in der Abfertigungshalle -> nächster Stopp: Mallorca. Wie gesagt, dass wird eine neue Geschichte.

Vielen Dank von Herzen an das HENRI Hotel Düsseldorf Downtown für alles. Für den warmen Empfang, dass tolle Zimmer und ganz besonders für den erholsamen Aufenthalt und den frischen Kaffee. So konnten wir deutlich entspannter in unsere Urlaubswoche starten.

Was also bleibt? Fernweh und Sehnsucht nach dem eigenen “Happy Place”? Die letzte Reise oder die Momente die uns prägen für die weitere Reise aka. das Leben als solches? Es bleibt die Sehnsucht und der Wunsch nach Erinnerungen, denn sie tragen uns durch den Alltag. Egal ob in Düsseldorf, auf Mallorca oder auf der letzten Reise nach Borkum.

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Erinnerungen.

Du möchtest emotionale Erinnerungen, diesen einen, kleinen Moment konservieren bevor er verloren geht? So könnte es aussehen. Bei euch zu Hause, in eurem Garten oder auf Mallorca. 😉

Wenn dir mein Stil gefällt und du auch gerne Bilder von dir und deiner Familie haben möchtest, dann nutz gerne das Kontaktformular oder schreibe mir eine Mail an hej@svenkleuter.com

Ich freue mich auf euch.

Diese Stadt ist eben doch gar nicht so hart, wie du denkst.

Guten Morgen Berlin
Du kannst so hässlich sein
So dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
— Peter Fox "Schwarz zu blau"

Northern wind.

You’re the Northern Wind
Sending shivers down my spine
You’re like fallen leaves
In an autumn night
You’re the lullaby
Singing me to sleep
You are the other half
You’re like the missing piece
— City and Colour "Northern wind"

Weil die Zeit sich so beeilt.

Samstagabend in der Küche. Die Spülmaschine dreht ihre Runden und ich sitze am Küchentisch, lausche der Hintergrundbeschallung aus dem neuen, drahtlosen Lautsprecher inklusive Regen von draußen. Die Liebste entspannt in der Badewanne, Hedi schläft tief und fest, träumt hoffentlich vom letzten Abendbrei oder kleinen Häschen und ich aka. der Papa genehmige mir einen Gin Tonic.

Seit ein paar Tagen begleitet mich neue Musik. Dafür liebe ich Spotify, diese schier endlose Möglichkeit quasi „Unerhörtes“ (meinerseits) zu entdecken. Eine Band Namens „Hammock“ erreichte meine Ohren und schlagen in die gleiche Kerbe wie „The Album Leaf“ oder „This will destroy you“. Bands, die ich allesamt sehr schätze und mir ebenso ein Kopfkino bereiten.

Letzten Samstag begann es. In Sankt-Peter Ording. Wir verbrachten ein paar Tage an der See, erstmalig in SPO gastierten wir im Beachmotel bei wundervollem Herbstwetter. Ich stand früh morgens am Leuchtturm von Westerhever, hatte meine Kopfhörer auf und die Musik passte perfekt zur Szenerie. Ich war völlig allein dort, zumindest was Menschen betrifft. Um mich rum hunderte Gänse in den Salzwiesen bei den Vorbereitungen, um Richtung Süden aufzubrechen, um dort zu überwintern. Ich musste sehr grinsen, ein wahrlich gelungener Morgen. So friedlich und wunderschön.

Leuchtturm Westerhever

Zurück im Hotel traf ich meine Liebsten zum Frühstück. Warmer Kaffee und frisches Rührei stärkten für den Tag, während sich Hedi im Hochstuhl sitzend daran begab, eine Mandarine genauestens zu erkunden und dabei die Gäste um uns rum unbemerkt verzauberte.
Unser Hotel lag quasi direkt hinter dem Deich und so lagen lange Strandspaziergänge sprichwörtlich nah. Die Weite am Strand, die Dünen und das Meer trugen ihr Übriges zur Erholung bei. Und manchmal, da schossen mir wieder Bildfragmente von früh morgens durch den Kopf und vor meinem geistigen Auge. Nachhaltiges Kopfkino, gepaart mit Gedanken an Gegenwart und Zukunft, befüllt mit dankbaren Emotionen und Glücksmomenten.

So gingen ein paar erholsame Herbsttage ins Land. SPA, Strand, Spaziergänge, Kaffee & Kuchen und (!) wir feierten unser zweijähriges Kennenlernen. „Weil die Zeit sich so beeilt“ könnte man jetzt sagen, wenn man Popzitate als Referenz verwenden möchte. Wo ist sie hin? Die Zeit? Was wir nicht alles erlebt haben, worauf wir nicht alles stolz sein können. So standen wir also in den Dünen von SPO und die Zeit sie beeilte sich etwas weniger in diesem Moment. Das nennt man wohl Inne halten, ohne 4G oder WiFi, nur wir als Familie und Team.

Am Freitag ist Hedi sieben Monate alt geworden. Als wir damals nach Hause kamen, lief eine sehr ruhige und entspannte Playlist auf Spotify. Wie es der Zufall (?) so will, findet sich darauf die Band „Hammock“ wieder.  Und weil die Zeit sich so beeilt ist in vier Wochen Weihnachten, der entsprechende Glühweinballermann in der Innenstadt fand unlängst seine Eröffnung. Ich hörte heute den Song „Sinking inside yourself“ auf dem Weg in die Stadt und all die hektischen Menschen wabberten an mir vorbei Richtung Black-Weekend-Schnäppchen und ich sehnte mich einfach nur zurück, an diesen Morgen am Leuchtturm.

// Anzeige: Unser Dank geht an das Beachmotel SPO für die herzliche Gastfreundschaft.

re:member

Ólafur Arnalds, Konzerthaus Dortmund 06.10.2018

Im Rahmen der Pop-Abo - Reihe gastierte am vergangenen Samstag Ólafur Arnalds im Konzerthaus Dortmund. Endlich sollte ich die Gelegenheit bekommen, diesen virtuosen Isländer live zu sehen.

Ólafur Arnalds wird auf der aktuellen Tour von diversen Streichern, einem Schlagzeuger, sowie zwei selbstspielenden Pianos begleitet. Letztere werden durch eine spezielle Algorithmus-Software gesteuert, an der er zwei Jahre mit einem Freund gebastelt hat. Das allein zeigt bereits wie detailverliebt dieser Mensch zu sein scheint und doch ahnte ich nicht ansatzweise wie sehr mich dieses Konzert beeindrucken sollte.


Mein Dank geht an das Konzerthaus Dortmund, die mir freundlicherweise einen Fotoausweis für dieses Konzert zur Verfügung gestellt haben. So konnte ich ein paar Minuten vor Einlass in den Saal und meinen Platz am Mischpult beziehen. Pluspunkt: ich konnte einen Blick auf die Setlist erhaschen:

Intro
Árbakkinn

Brot
Only the winds

re:member

Unfold
Beth´s Theme

Verses
Saman

Dalur
3326

Ypsilon
Undir

Ekki Hugsa

Nyepi
Doria

Near Light

--------------------

Lag Fyrir Ömmu

Vom Mischpult aus zu fotografieren war eine kleine Herausforderung, so war doch die Beleuchtung perfekt auf die Musik abgestimmt. Auch hier zeigte sich die Perfektion von Ólafur Arnalds. Man tauchte unmittelbar in die Klangwelten ab und (zumindest ich) driftete gedanklich das ein oder andere Mal an Islands Küste ab.


Nach dem dritten Song zog ich in Reihe 20 um und staunte weiter, ebenso meine Sitznachbarn vor, hinter und neben mir. Das Publikum setzte sich aus Indie-Nerds, Pop-Abonnenten, die sonst eher klassische Konzerte besuchen würden und einigen Fans von Borussia Dortmund, die nahtlos aus dem Stadion kamen, zusammen. Welch Kontrast. Kurz vorher noch im Stadion, zusammen mit 80.000 Menschen und nun so intim und leise, dass man das Knarren der Fußpedale am Piano hören konnte. Elegant wurde der musikalische Spielplatz von Arnalds bedient, so entstanden massive Soundwände bis hin zur völligen Stille.

Òlafur Arnalds verstand es, das Publikum mit in dieses Erlebnis einzubeziehen. Sei es durch sympathische Ansagen zwischen den Stücken oder durch die Aufforderung einen Ton mit ihm zu singen, welcher instant aufgenommen und durch diverse Effektgeräte geschickt wurde, um schließlich mit dem folgenden Song zu verschmelzen.

Man hätte diesem Ensemble noch Stunden zuhören können, aber gegen 21:45 endete dieses wundervolle Konzert-Erlebnis bei tosendem Applaus, welcher mich hinaus in das freitägliche Nachtleben im Dortmunder Brückviertel spülte.

Þakk òlafur Arnalds.

Weitere Konzerttermine findet ihr hier.

// Anzeige: Mein Dank geht an das Konzerthaus Dortmund für die freundliche Unterstützung.


Ahoi Dänemark!

Bisher war Dänemark für uns nur ein „bisschen“ Kopenhagen in Form eines Städtetrips, köstliche Kanelsnegl, große Interior-Designliebe und beruflich bedingtes Umsteigen in die Bahn rüber nach Süd-Schweden. Das sollte sich ändern. Unbedingt!

Schließlich zählen die Dänen zu den glücklichsten Menschen der Welt, warum also nicht ein Stückchen HYGGE-Mentalität adaptieren und mit ins heimische Ruhrgebiet schleusen. Da Dänemark flächenmäßig überschaubar ist, kam relativ schnell der Gedanke auf, das Land mit dem Bulli zu erkunden. Autark und minimalistisch reisen und „hyggelig“ am Strand aufwachen klang sehr vielversprechend in meiner leicht romantischen Vorstellung.

 Da wir leider keinen Bulli oder ähnliches, fahrbares Schlafzimmer unser Eigen nennen können, musste eine Mietversion her und schnell stieß ich bei der Instagram-Recherche auf die sympathischen Jungs von AHOI Bullis, die von Hamburg aus ihre weißen Bullis hinaus in die Welt schicken. Für unser Reisevorhaben war Hamburg perfekt, um weiter gen Norden zu reisen und vorab noch der Stadt einen kurzen Besuch abstatten zu können. Gesagt, getan – Reisedatum festgelegt, eine grobe Route gesteckt, recherchiert, gestaunt, Reiseführer geliehen bekommen, Tipps aus dem Bekanntenkreis bekommen und mit Sack und Pack nebst Frau und Kind in großer Vorfreude und minimaler Aufregung Richtung Hamburg aufgebrochen.

Vor Ort bekamen wir eine sehr ausführliche und kompetente Einweisung inklusive Tipps und Tricks für unser Gefährt, welches wir vorher aus drei Varianten wählen konnten. Die Namen dafür sind passender Weise „St. Pauli“, „Eppendorf“ und „Blankenese“ und unterscheiden sich in ihrer Ausstattung. Letztere sollte unser mobiles Heim für die nächsten Tage werden. Hinzu lassen sich diverse, optionale Packages an nützlichen Extras auf Wunsch hinzubuchen. Darunter zählen beispielsweise ein Bettwäsche- und Handtuch-Set, eine WALDEN Abenteuer-Box, „Porta Potti“ aka die mobile Toilette und und und. Der faire Aufpreis lohnt sich definitiv, insbesondere beim Bettwäsche- und Handtuch-Set, wie ich finde!

Solltet ihr noch keine (genaue) Destination im Kopf haben, so bekommt ihr vom AHOI Bulli-Team auch kompetente Beratung bei Eurer Tourenplanung, quasi ein Rundum-sorglos-Paket (abenteuerlich wird es ganz gewiss – so oder so).

Mehr Input über das Konzept und die Vielzahl an (Buchungs-)Möglichkeiten findet ihr hier.

Die Route stand für uns wie gesagt nur grob fest, denn wir wollten uns treiben lassen und die Möglichkeit genießen, anzuhalten wann und wo wir wollten. Das ist dieses ganz Besondere am „Vanlife“: du lebst in deinem eigenen kleinen Universum und kannst immerzu abtauchen in Urbanität und Natur, kannst dich überraschen lassen von schönen Orten und atemberaubender Landschaft und das bei kühlem Radler oder aufgebrühtem Kaffee.

Die erste Etappe führte uns bis kurz vor Åarhus, wir stoppten am späten Abend bei lauen Temperaturen auf einem Campingplatz und fuhren das Dachbett neben einer Vielzahl von Dauercampern aus. Fazit noch vor dem Schlafengehen: die Vorstellung im Kopf sah anders aus, hatte mit mehr Meer zutun und sollte weniger Parzellen-Party beinhalten. Es sollte im Nachhinein betrachtet auch die einzige Nacht auf einem „klassischen“ Campingplatz werden. Trotzdem erst einmal schlafen, Kräfte sammeln, ins Dachbett krabbeln und selig wegdösen. Am nächsten Morgen wurden wir vom herabprasselnden Regen geweckt und bis zum ersten Kaffee dauerte es ein paar Handgriffe als oller NEU-Camper. Jedoch sei gesagt: der erste Kaffee im Bulli schmeckte besonders gut und wir kamen langsam in unserem fahrbaren, erstaunlich geräumigen Apartment an. Da es in Åarhus a) regnete und b) es in der Innenstadt eher spärlich mit Parkmöglichkeiten für einen Bulli bestellt war, gab es nur eine kurzen aber durchaus köstlichen Besuch bei La Cabra (endlich!) und einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt mit der Erkenntnis: wir kommen bestimmt wieder. Alle Mann rein in den Bulli, anschnallen und den hohen Norden ansteuern, geradeaus dem Meer entgegen und laut Vorhersage schien uns auch wesentlich camperfreundliches Wetter zu erwarten.

Nächste Destination war einer der befahrbaren Strände Dänemarks in dem sympathischen Örtchen Løkken. Eine ohnehin super Idee: befahrbare Strände, keinerlei Einfuhrpreise und meist vorhanden: öffentliche Toiletten und Waschmöglichkeiten. Ein verantwortungsvoller Umgang wird vorausgesetzt und scheint problemlos eingehalten zu werden, wie wir feststellten.

Dort angekommen, lässt sich das Erlebte kaum in Worte fassen. Weitläufiger Sandstrand, frischer Kaffee Blick aufs Meer und die Dünen im Rücken bei bestem Wetter. Durchatmen, wirken lassen und da war es plötzlich dieses „HYGGE “ Gefühl. Hedi bestaunte das rauschende Meer, war entspannt und nach einem langen Spaziergang am Strand gab es eine köstliche Pasta zubereitet vis á vis zum Meer. Satt, entspannt und glücklich ging es dann zu „Bett“. 120x200cm Liegefläche sind zu dritt ambitioniert, aber machbar. Dem Meer und Wind sei Dank, fielen wir in einen tiefen und erholsamen Schlaf. So gingen die Tage ins so glückliche Land. Die Tipps und Tricks gingen einem nach ein paar Mal üben leicht von der Hand und die Option, einfach losfahren zu können, gab uns wirklich ein Gefühl von Freiheit. Das und die Tatsache, die Frühstücks-Eier im Meer abzuschrecken.

Nach Løkken verbrachten wir eher zufällig unseren letzten Tag respektive unsere letzte Nacht in Børsmose. Gefühlt ein Geheimtipp und eher aus der Not heraus geboren, da wir am Vortag stundelang keinerlei Empfang/Internet hatten und unsere eigentlich geplante Destination aufgrund eines US-Car Treffens am Strand uns eine Nacht auf einem Marina-Parkplatz bescherte. Aber das ist eine andere Geschichte ... wir sprachen von Abenteuer! Hello!

Børsmose machte uns den Abschied aus Dänemark nicht leicht. Der Strand noch weitläufiger, die Dünen noch höher und noch weniger Menschen um uns. Dafür viele Sterne in der Nacht und strahlender Sonnenschein am Tag. Auch hier: Wir kommen bestimmt wieder.

Leicht wehmütig, aber unendlich glücklich ging es dann wieder zurück nach Hamburg um den Bulli vollgetankt und schweren Herzens wieder abzugeben.

Während die Mädels auf der Rückfahrt ein wenig schliefen, formte sich bereits mein Fazit im Kopf und im Hintergrund lief die aktuelle Lieblingsplaylist: Reisen im Bulli mit Baby kann ich bzw. können wir nur jedem empfehlen der die Gelegenheit dazu hat. Was haben wir uns im Vorfeld Gedanken dazu gemacht: Was brauchen wir? Was nehmen wir mit? Tatsächlich haben wir von unseren Klamotten nur die Hälfte gebraucht und unser Essenvorrat reichte exakt bis zur Rückgabe. Die atemberaubenden Eindrücke lassen einen noch genügsamer als ohnehin schon werden. Alles Notwendige hatten wir dabei und hätten wir im Zweifelsfall auch überall bekommen (Windeln, Pflegetücher etc.).

Und Hedi mit ihren vier Lebensmonaten? Die hatte sichtlich Spaß, war ausgelassen, entspannt und aufgeregt je näher es ans Meer ging. Sie schlief selig zwischen uns ein und wir öffneten morgens die Kofferraum-Klappe und schalteten das natürliche „Ocean-TV“ ein. Dauerprogramm versteht sich.

Was bleibt? Zähneputzen mit Meerblick ist eine Wucht! In die Ostsee springen kann auch im frischen September super sein! Camper untereinander sind kommunikativ, hilfsbereit, aufgeschlossen und interessiert!

Daneben paaren sich natürlich unendlich schöne Erinnerungen an diesen Roadtrip, der vom Gefühl der Freiheit und ganz besonderer Reiseatmosphäre geprägt war. An das am Meer aufwachen, an das „Fangen spielen“ Rund um den liebgewonnenen Bulli, an die köstlichen Kanelsnegl im dänischen Hinterland und an die Tatsache, dass wir mehr „Meer“ wollen. Mehr unterwegs sein und mit Hedi die Welt bereisen möchten. Gerne mit Bulli und weiterhin stets minimalistisch. Wir üben und lernen noch- das nächste Mal dann ohne sperrigem Koffer und mit standesgemäßem Seesack – oder so.

// Anzeige: Unser Dank geht an die Firmen AHOI Bullis und Millican Bags für die freundliche Unterstützung.

Kölle du bes e jeföhl.

Ach Köln. Lange haben wir uns nicht mehr gesehen und sofort war unser "Jeföhl" wieder da.

PS: Danke an das 25hrs The Circle Hotel für den tollen Aufenthalt.

Driftwood.

Everything is open
Nothing is set in stone
Rivers turn to ocean
Oceans tide you home
Home is where your heart is
But your heart had to roam
Drifting over bridges
Never to return
Watching bridges burn

You’re driftwood floating underwater
Breaking into pieces pieces pieces
Just driftwood hollow and of no use
Waterfalls will find you bind you grind you.
— Travis "Driftwood"

Schottland, du naturgewaltiges Juwel im Norden Großbritanniens.

Was hatte ich nicht alles im Vorfeld über dich gelesen? Unbeständiges Wetter, maximale 18°C im Sommer. Grau und melancholisch-stimmungsvoll solltest du sein. So erstellte ich im Vorfeld der Reise -zwecks Inspiration und Reiseplanung- eine Sammlung an Bildern auf Instagram. Schließich wollte ich vorbereitet sein, auf dieser für mich einmaligen Reise in Kooperation mit SAMSUNG. Einmalig weil: Das erste Mal als Familienvater ohne meine kleine Familie. Wie würde sich das wohl anfühlen? Fast jeden morgen an einem anderen Ort aufwachen, an Orten die mich beeindrucken sollten mit ihrer Schönheit, aber ohne die Lieben, ohne die Möglichkeit das Erlebte gemeinsam teilen zu können.

Playlisten wurden angelegt, um für den Linksverkehr musikalisch gewappnet zu sein. Hotels gebucht, Routen geplant und ehe ich mich umschauen bzw. das Wort „Haggis“ aussprechen konnte, saß ich im Mietwagen am Flughafen von Edinburgh. Gott sei Dank hatte ich mir einen Mietwagen mit Automatik gebucht, so konnte ich mich erst einmal an die neue Verkehrslage gewöhnen. Diese führte mich zunächst eine Stunde lang über Autobahnen und Kreisverkehre Richtung Glasgow. Puuh, ich dachte ja so einen Spur-Assistenten nie benötigen zu müssen, aber auf der linken Seite in einem relativ unübersichtlichen Auto zu fahren kann zumindest die ersten Kilometer -respektive Meilen- eine Herausforderung sein.

In Glasgow angekommen hatte ich sofort ein Gefühl von San Francisco inne. All die Hügel und kleinen Straßenschluchten erinnerten mich doch sehr daran.

So führten mich die nächsten zwei Tage durch Glasgow und Edinburgh, quer über die „Royal Mile“ oder dem Riverside Museum oder einfach zu einer kleinen Kaffeepause am Kanal. Besonders Edinburgh sah aus wie eine durchgängige Filmkulisse. Hinter jeder Ecke erwartet einen ein neuer und faszinierender Anblick.

Nach zwei Tage des Städte Erkundens, ging es dann Richtung Nationalpark und einer kleinen Unterkunft am Loch Lomond. Dort trat ich auch meinen ersten, kleinen Hike an und wenn ich zu Beginn das Wetter erwähnte, so hatte ich an diese Tag 28,5°C und keinen Schatten weit und breit. Der einzige schottische Wanderer, der mir unterwegs begegnete meinte nur: „Son, this ist the best week up here in decades“. Der Ausblick sollte mich auch für den schweißtreibenden Aufstieg belohnen.

In den nächsten Tagen ging es dann weiter Richtung Glencoe und Umgebung. So kam es, dass ich bei noch heißeren Temperaturen die berühmte Harry Potter Eisenbahnbrücke besuchte, ein Schiffswrack entdeckte, Gin Tipps an der Hotelbar bekam, sich entlegene Cottages mitten im Nichts auftaten und ich am Loch Ness ein wenig mit der Tatsache überfordert war, plötzlich wieder so viele Menschen um mich zu haben. Unzählige Eindrücke und Meilen später endete mein kleiner Roadtrip wieder in Edinburgh. Anderthalb Tage nochmal Stadtleben und eine Badewanne im Hotel die selbst mich größentechnisch komplett aufnehmen konnte. Das tat auch spürbar gut, nach einem durchgelaufenen Paar Schuhe.

Was bleibt? Unglaublich schöne und einmalige Eindrücke. Diese Natur, diese Geschichte und herzlichen Menschen haben mich schwer beeindruckt. So saß ich dann am Flughafen und wartete auf meinen Rückflug, tauschte Sprachnachrichten mit zu Hause aus und schaute mir die Fotos der letzten Tage an. Schottland? Ich komme wieder, aber dann bringe ich meine kleine Familie mit.

Mehr visuelle Eindrücke findet ihr hier.

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Beach vibes, family vibes.

Das erste Mal...

...als kleine Familie auf Reisen. Das erste Mal hinter der Grenze bei unseren Nachbarn in Holland. Das erste Mal Meer sehen für unser Mädchen. Unzählige erste Male erlebt man als frisch gebackene Eltern zusammen mit dem eigenen Kind, doch die erste Reise, die prägt sich ganz besonders ein. Jedenfalls für uns als Eltern und sicherlich auch für dich, kleine Hedi, wenn wir bei Zeiten zusammen Fotos durchstöbern und dir davon erzählen können.

Es bedeutet uns so viel, gemeinsam Elternzeit zu haben und diese besonderen ersten Wochen und Monate zusammen zu verleben. In jedem noch so kleinen Moment Zuhause, oder aber unterwegs, bei kleinen und großen Abenteuern und ganz bedeutsam: auf Reisen. Und dies stand bei der Entscheidung für die gemeinsame Elternzeit fest: wir wollen so oft es geht verreisen, neue Orte entdecken und erkunden, uns entspannen, inspirieren und treiben lassen. Das kostbare Gut „Zeit“ nutzen und auch einfach mal verschwenden, getreu dem Motto: „Heute nix erlebt- auch schön“. Es sei jedoch gesagt, dass wir so Einiges erlebt haben in dieser Kurzwoche am Meer in Südholland und ein wenig möchten wir davon berichten.

Frei über seine Zeit verfügen zu können, bedeutet nämlich auch, spontan sein zu können und somit fiel der Entschluss, ans Meer zu fahren mehr oder weniger kurzfristig und bescherte uns ein verfügbares Zeitfenster in einem kleinen Häuschen direkt am Meer, eine knappe Viertelstunde von Den Haag entfernt. Die Kijkduin Strandhuisjes können schöner nicht liegen, wenn man große MEERmissung verspürt: direkt am weitläufigen Strand mit direktem Blick auf Sand & Sea und aufwachen mit Ausblick auf die dahinterliegenden Dünen. Herrlich!

 

Klein und fein, dabei vollkommen ausreichend und durchdacht ausgestattet verlebten wir also ein paar Tage an diesem schönen Plätzchen, umgeben von Sand, Muscheln, zwei Strandliegen, einer kleinen Terrasse und freundlichen Nachbarn, die sich auf Hochzeitsreise (welch wunderbare Entscheidung!) oder Babymoon befanden. Die größte Challenge vor der Abreise: WAS und WIE packt man für einen Säugling ein, ohne einen Anhänger an das eigene Gefährt zu koppeln? Die Minimalistin in mir hauchte mir ein, cool zu bleiben, denn im Notfall gibt es auch in Holland Wickelutensilien oder gar Wechselwäsche. Ich strukturierte mich also und fasste den Entschluss, einen Koffer für uns drei als Limit zu setzen und siehe da: der Plan ging hervorragend auf (ok, nebst großer Korbtasche und Hedis mobilem Badezuber gefüllt mit Leckereien). Der absolute Allrounder dieses ersten Trips: Reisewaschmittel und Gallseife, um die eine oder andere „Kleckerei“ rasch auszuwaschen. Ein weiterer, wichtiger Reisebegleiter: die Babytrage. Ohnehin tragen wir klein H. darin immerzu, aber bei langen Spaziergängen im Sand direkt am Wasser bei herrlicher Meeresbrise ein absoluter Helfer. Verwunderlich, dass wir nahezu die Einzigen waren, die getragen haben. Neben zwei Ausflügen nach Den Haag und Delft bei gutem Kaffee, netten Gesprächen mit sehr herzlichen, interessanten Menschen, tollen Fotomotiven und der einen oder anderen Frikandel verbrachten wir die Zeit vor allem „vor der Tür“ im Sand und an der frischen Luft.

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Lebt es sich so sehr anders, wenn man das Meer in der Nähe zum Wohnort weiß? Diese Frage stellten wir uns des Öfteren, sieht man den Menschen dort doch eine gewisse Leichtigkeit des Seins an.

Wir reisten beflügelt und mit einem Schatz voller Erinnerungen ab und sind bereit für weitere Ausflüge und Destinationen in diesem ganz besonderen ersten Lebensjahr unserer Tochter und dem Privilieg: gemeinsame Elternzeit.

 

Tot ziens an de Zee,

L. 


 

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Hömma, Ruhrpott.

Hömma Ruhrpott, Du kannst was. 


The bigger picture.

In der letzten Zeit bin ich ein wenig seltener zum Fotografieren gekommen, was zum einem daran liegt das ich seit mittlerweile drei Wochen stolzer Vater bin, aber auch weil ich viel unterwegs war.

Um Eltern, Freunden und Bekannten die neuesten Bilder zu zeigen nutze ich gerne mein SAMSUNG Galaxy S3 Tablet. Mein Instagram Account wird in einer tollen Größe, klar und scharf dargestellt und auch mein Blog erstrahlt auf dem fast 25cm großen Super Amoled Display in voller Pracht.

Tab S3

In den nächsten Wochen und Monaten stehen einige Reisen an, unter anderem nach Holland, Schottland und Spanien. Auch hier möchte ich nicht auf das Tab S3 verzichten.
Denn neben den eben genannten Vorzügen nutze ich auf Reisen gerne Streaming Dienste wie Netflix und Spotify, welche sich herrlich komfortabel durch den leistungsstarken Prozessor und Grafikchip nutzen lassen. Ebenso der Sound der vier Lautsprecher ist für ein solch kleines Gerät beachtlich und lässt sich horizontal bzw. vertikal nutzen, denn es schallt aus allen vier Ecken.

Zu guter Letzt ist es mir wichtig, dass ich mein Smartphone ohne weiteres mit dem Tablet synchronisieren kann. Einfach Inhalte zwischen dem Smartphone und dem Tablet hin und herschicken, um meine Daten, Fotos etc. auf einem größeren Display zu betrachten oder zu bearbeiten. Dank SAMSUNG Flow und Cloud geht das fix und easy.  

Tab S3

Unter dem Strich kann man festhalten: Ich freue mich auf all die Abenteuer die bald kommen werden, sei es Vater sein, Reisen oder andere Projekte. Ständiger Begleiter wird das Tab S3 sein, weil es einfach leicht und komfortabel für unterwegs ist.


// Anzeige: Mein Dank geht an SAMSUNG, die mir das Gerät freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

 

Ready, steady, go.

Stabilität ist nicht nur im Leben wichtig, auch bei der Fotografie ist eine ruhige Kamera das A und O. Dabei hilft einem natürlich ein Stativ.

Die Frage ist nun: Packt man nur seine DLSR oder Four-third Systemkamera auf die Schnellkupplungsplatte oder nutzt man auch die Vorzüge eines Smartphones jenseits der Programm-Automatik?

Ich für mich fange derzeit damit an, immer mehr die Pro Funktionen bzw. Einstellungen meines Handys zu nutzen. Individuelle Belichtungen, auch bei low-light. Da hilft ein anständiges Stativ sehr.

Bei meiner Recherche stieß ich auf das Rollei C5i Carbon.

Rollei_C5i.jpg

Kompakte Maße, das Gewicht und natürlich diverse Möglichkeiten der Nutzung -wie z.B. der Umbau zum Einbein-Stativ- waren ausschlaggebend für mein Interesse.

Durch die Verwendung von acht Carbonlagen konnte ein Viertel des Gesamtgewichts eingespart werden, was sicherlich im Fotografie-Alltag nicht unwesentlich „ins Gewicht fällt“.

Des Weiteren verfügt das Stativ über Drehverschlüsse zum Fixieren der Beinlänge und integrierte Spikes für einen festen Halt im Gelände.

Mein Lieblingsfeature ist allerdings definitiv die Wasserwaage zur vertikalen und horizontalen Ausrichtung. Wenn man (so wie ich) auf Symmetrie und lange Fluchten beim Fotografieren steht, dann sind gerade Wasserwaagen eine echte Hilfe.

Mit Drehung der mittleren Säule ist das Rollei Stativ C5i Carbon für bodennahe Makroaufnahmen einsetzbar, was auch als Retrostellung bezeichnet wird. Ich würde es eher „Puddlestellung“ nennen, ideal für tolle Aufnahmen von Spiegelungen in Pfützen.

Mein Fazit: Egal ob DSLR, Smartphone oder Four-third Systemkamera, mit dem Rollei C5i Carbon ist man bestens ausgestattet. Kompakt, leicht und mehr als praktikabel für den täglichen Einsatz oder auch für den Urlaub an die See oder zur Ommas 85ten.

Das Rollei C5i Carbon wurde mir freundlicher Weise von Rollei zur Verfügung gestellt.

Technische Daten findet ihr hier.

Move on up.

Ich besitze keinen Laptop, zumindest nicht privat. Dennoch möchte ich nicht auf die Möglichkeit verzichten, Mobil zu arbeiten, zwischendurch Netflix zu schauen oder über Spotify eine neue Playlist zu kreieren. Aber auch Fotos unterwegs zu bearbeiten, ist für mich enorm wichtig und so war der Gedanke schnell gefasst: Ein Tablet muss her.

Leicht soll es sein, damit man nicht unnötiges Gewicht durch die Weltgeschichte transportiert, ein scharfes Display für Netflix und zur Berabeitung meiner Bilder sind ein Muss und ebenso eine gewisse Schnelligkeit was die Leistung betrifft. Klar, das Synchronisieren zwischen meinem Handy, lange Akku-Laufzeit etc. sind auch wichtig und notwendig.

Meine Wahl fiel auf das SAMSUNG Galaxy Tab S3, welches mir freundlicher Weise von SAMSUNG zur Verfügung gestellt wurde.

S3

Ausgepackt, aufgeladen, eingerichtet und schon konnte es dank Smart Switch direkt losgehen. Da ich kurz vor dem Umzug stehe, sind einige Dinge bereits verpackt oder am neuen Wohnort. So lag es nahe, das Tab S3 per Netflix einem ersten „Test“ zu unterziehen.

Ich war sofort vom gestochen scharfen Bild, sowie dem wirklich guten Klang für ein Tablet begeistert. So streamte ich bis spät in die Nacht, ohne viel Akkuleistung zu verlieren.

Nach ein paar Tagen bzw. Feierabenden kann ich nur eins sagen: Klasse Gerät.

Ich bearbeite Fotos auf dem großen und hellen Display, durchstöbere Spotify auf der Suche nach neuen oder alt bekannten Perlen und es ist mittlerweile mein täglicher Begleiter geworden. Egal ob Couch, S-Bahn oder an der Pommes-Bude.


Mehr zu den technischen Spezifikationen findet ihr hier.

Mein Dank geht nochmal an SAMSUNG, die mir das Gerät zur Verfügung gestellt haben. //Anzeige

We see things, they´ll never see.

Ich möchte etwas sichtbar machen, das der Masse nicht mehr präsent ist.
— Unbekannt

Fotografie ist meine Leidenschaft.
Die Bilder formen sich meist in meinem Kopf, wenn ich irgendwo unterwegs bin und wenn dann noch die passende Musik läuft, dann ist mein Kopfkino perfekt.

 


Fakt ist: Ich möchte mehr Menschen fotografieren und jetzt kommst DU ins Spiel.
Möchtest du ein Foto von dir?
Nicht unbedingt das klassische Portrait? Dann schreib mir gerne eine Nachricht.
Ich bin gespannt und freue mich auf dich.